Sparzwänge

Wir bedauern sehr, daß wir Türkisch, welches gerade in Deutschland eine sehr wichtige Minderheitensprache ist, im Rahmen von Sparmaßnahmen aus dem Programm nehmen mußten.

 

Leider ist die Universität des Saarlandes durch Sparauflagen der Landesregierung bis auf weiteres zu starken Mittelkürzungen gezwungen, welche natürlich auch das Angebot des Sprachenzentrums negativ beeinträchtigen.

 

Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade auch weil wir es unter den gegebenen Umständen für ein politisch falsches Signal halten kein Türkisch mehr anzubieten, aber uns sind die Hände gebunden. Wir haben viele Kriterien in Betracht gezogen, um zu entscheiden welche Sprachen wir bis auf weiteres nicht mehr anbieten werden. Darunter fielen natürlich auch die Nachfrage und auch die Größe der Sprechergemeinschaft u.ä.

 

Wir hoffen, daß Sie in unserem Kursangebot trotz der Kürzungen noch einige Sprachen finden können, für die Sie sich begeistern können und die Sie bei uns lernen möchten. Wie wäre es zum Beispiel mit dem benachbarten Bulgarisch, das durch die osmanische Besatzung des ursprünglich rein slawisch-sprachigen Gebietes einige der Eigenschaften des Türkischen übernommen hat, oder vielleicht auch dem großen Nachbarn Arabisch?