Dr. Peter Tischer

Peter Tischer

Leiter des Sprachenzentrums

Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main (z.T. auch in Rumson, New Jersey), so könnte man diesen Lebenslauf beginnen. Weitere frühe Daten erspare ich Ihnen und mir.

Nach dem Studium der Romanistik, Amerikanistik und der Rechtswissenschaften in Erlangen und Lille habe ich 1992 mit einer Arbeit über den Helden im französischen Comic promoviert (erschienen im Stauffenburg Verlag).

Danach war ich am Sprachenzentrum der Universität Erlangen-Nürnberg als Leiter des Sprachlabors an der WISO beschäftigt und habe u.a. für den dortigen Lehrstuhl für Auslandswissenschaft französische Sprachpraxis unterrichtet und Seminare über französische Kultur gegeben.

Von Franken ins schöne Saarland hat es mich im November 1997 verschlagen. Als Leiter des Zentralen Instituts für Sprache und Kommunikation, kurz Sprachenzentrum, gebe ich Unterricht in Englisch und Französisch. Hauptsächlich bin ich jedoch mit der Leitung des Sprachenzentrums beschäftigt, also mit Dingen wie Gesamtkonzeption, Zertifzierungen, Kursplanung, Projekte, Kooperationen, Öffentlichkeitsarbeit.

Unser Zentrum ist im Wintersemester 1998/99 offiziell eingeweiht worden und damit inzwischen auch schon über 10 Jahre alt. Inzwischen haben die Studierenden hier allerlei Möglichkeiten zum Lernen und können dabei unter über 20 Sprachen wählen. Auch haben wir hier am Sprachenzentrum hier eine ganze Reihe von Projekten durchgeführt. Dabei bildet das Online-Lernen einen gewissen Schwerpunkt, z.B. haben wir schon seit 2005 konsequent eine Lernplattform zur Unterstützung des regulären Unterrichts vor Ort einsetzen. Auch schon seit ein paar Jahren veröffentliche ich regelmäßig mit meinem Kollegen und Freund Roger Charlton den RoPeCast, ein Podcast für fortgeschrittene Englischlerner an Hochschulen und anderswo (gleichzeitig der erste und älteste Podcast der Saar-Uni).

Andere jüngere Projekte, die mir sehr am Herzen lagen waren z.B.

  • Die Kurse in selten unterrichteten Sprachen für alle Schüler(innen) des Saarlandes, die wir zusammen mit dem Bildungsministerium organisieren.
  • Die Chinawoche 2010 und die Japanwoche 2011, in dene wir zusammen mit dem International Office zwei exotische Länder mit ihren Sprachen in den Mittelpunkt einer großangelegten Veranstaltungsreihe gerückt haben.

Aber nach dem Projekte ist vor dem Projekt. Das Fremdsprachenlernen wandelt sich und das Sprachenzentrum will eine offene und innovationsfreudige Einrichtung sein. Das ist sicherlich auch eine der schönsten Seiten meines Jobs, dass er mir erlaubt, eigene Ideen oder auch die von Kollegen mit einem tollen Team in die Tat umzusetzen.

Wenn mir mal nichts Neues einfallen will oder ich einfach nur das Sprachenzentrum Sprachenzentrum sein lassen möchte, beschäftige ich mich gerne mit meinen beiden Söhnen Mathieu und Maxime. Einziger kleiner Wermutstropfen dabei: Dadurch bleibt fast gar keine Zeit mehr für andere Leidenschaften wie Comics oder Motorradtouren...

Sprechzeiten:

Nach Vereinbarung.

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